Praxis-Seminare

Behinderung & Co: Was tun, wenn es nicht rund läuft auf der Baustelle?

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13. Mai 2020 in München 
15. September 2020 in Köln 

Jeweils 09:00 – 17:00 Uhr

„Gestörter Bauablauf“ – inzwischen ein Modebegriff, der ganze Bücher füllt. Was verbirgt sich dahinter? Baustellen laufen selten komplett rund. Mal kommt ein Plan nicht rechtzeitig, mal ist die Vorleistung nicht fertig, der Bauherr ändert nachträglich die Leistung um, möchte gerne noch etwas zusätzlich gebaut haben, ein Schaden tritt ein, ein Unfall passiert – oder die Baugrube steht nach einem Starkregen komplett unter Wasser. Das alles sind Situationen, die unter den Begriff „gestörter Bauablauf“ fallen. Viele Baufirmen lassen hier immer noch viel Geld auf der Baustelle liegen, weil sie nicht wissen, wie sie mit Behinderungen & Co umgehen müssen, was sie in solchen Situationen tun oder lassen sollten und wie sie ihre Ansprüche richtig geltend machen und durchsetzen.

Programm-Highlights

  • „Gestörter Bauablauf“ – was ist das?
  • Wann ist eine Behinderung tatsächlich eine Behinderung?
  • Wer ist für welche Störungen auf der Baustelle verantwortlich?
  • Verspäteter Baubeginn – muss die Baufirma das hinnehmen?
  • Vorleistungen anderer Unternehmer – Prüfpflicht und Mangelfolgen
  • Probleme mit dem Wetter
  • Behinderungen richtig anzeigen
  • Dokumentation und Anspruchsaufbereitung

 

Wer schreibt, der bleibt: Rechtssicherer Schriftverkehr und Dokumentation

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14. Mai 2020 in München 
16. September 2020 in Köln 

09:00–17:00 Uhr

Der Beruf heißt „Bauleiter“ und nicht „Schriftleiter“ – logisch, dass die Priorität der Bauleute in erster Linie darauf liegt, dass das Projekt fertig wird und technische Klippen umschifft werden. Es gibt allerdings ein paar Stellen, an denen sollte dringend dokumentiert und geschrieben werden. Der Bauablauf gerät ins Stocken, der Baugrund überrascht, eine Genehmigung kommt nicht, eine Mehrleistung fällt an, das Wetter spinnt – wann sollte der Bauleiter den Stift bzw. das Laptop zücken? Das Seminar gibt praktische Tipps und erklärt ohne Juristendeutsch auch, wie Behinderungen, Bedenken, Mängel und Nachträge am besten abgesichert werden können.

Programm-Highlights

  • Bedenken mitteilen – wann und wie?
  • Behinderungen – was ist zu tun?
  • Unsicherheit, ob eine geänderte oder zusätzliche Leistung ansteht – wie reagieren Sie richtig?
  • Dokumentation: Wieviel ist nötig? Welche Mittel gibt es?
  • Schriftverkehr: Was ist zu viel, was ist zu wenig?
  • Umgang mit schwierigen Auftraggebern
  • Besonderheiten bei öffentlichen Auftraggebern

 

Ihr Referent

Prof. Dr. jur. Günther Schalk

ist u.a. Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Honorarprofessor für Bau-, Vergabe- und Umweltrecht an der THD (Technische Hochschule Deggendorf) sowie Lehrbeauftragter für Bau- und Vergaberecht an der Technischen Universität Hamburg.